Horstmann – Familienbetrieb mit über 200 Jahren Geschichte
Bei Horstmann treffen Tradition, Handwerk und moderne Technik aufeinander. Die Geschichte unseres Familienbetriebs in Ostbevern reicht bis ins Jahr 1806 zurück. Damit ist Horstmann heute der älteste Handwerksbetrieb Ostbeverns. Aus einem klassischen Hufschmied entwickelte sich über Generationen ein vielseitiger Fachbetrieb für Landtechnik, Gartentechnik, Werkstattservice, Pferdestallsysteme und Metallbau. Was sich in mehr als zwei Jahrhunderten verändert hat, sind Maschinen, Technik und Anforderungen. Geblieben ist der Anspruch, für unsere Kunden persönlich ansprechbar zu sein und praktische Lösungen zu finden, die im täglichen Einsatz funktionieren.
Ein Familienbetrieb, der sich immer weiterentwickelt hat
Die Geschichte beginnt mit dem Schmiedemeister Bernard Heinrich Dertenkötter. Im Jahr 1806 ist erstmals urkundlich belegt, dass er als Schmiedemeister tätig war. Im Herzen von Ostbevern eröffnete er einen eigenen Hufschmiedebetrieb – an dem Standort, der später als „Alte Schmiede“ bekannt wurde. Vier Generationen lang wurde der Betrieb unter dem Namen Dertenkötter geführt. 1922 heiratete Maria Dertenkötter den ebenfalls als Schmied tätigen Heinrich Josef Horstmann aus Albachten. Er übernahm den Betrieb seines Schwiegervaters – aus der Schmiede Dertenkötter wurde die Schmiede Horstmann.
Vom Hufschmied
zur Landtechnik
Mit der Landwirtschaft veränderte sich auch das Handwerk. Heinrich Bernhard Josef Horstmann übernahm den Familienbetrieb 1949. Neben seinem Meister im Hufbeschlag absolvierte er als erster in der Familie zusätzlich einen Meister in Landmaschinentechnik. Mit der zunehmenden Mechanisierung der Landwirtschaft verlor der klassische Hufbeschlag an Bedeutung, während Reparatur und Betreuung von Landmaschinen immer wichtiger wurden. Aus der traditionellen Schmiede entwickelte sich Schritt für Schritt ein Fachbetrieb für Landtechnik.
Eine neue Generation
übernimmt Verantwortung
1995 übernahm Heinrich Hugo Horstmann den Familienbetrieb. Zu diesem Zeitpunkt war der Wandel zur Landmaschinenschlosserei bereits weitgehend abgeschlossen. In den folgenden Jahren wurde das Leistungsspektrum weiter ausgebaut – unter anderem um den Metallbau und die heute wichtigen Pferdestallsysteme. Mit dem Wachstum des Unternehmens reichte der Platz an der traditionsreichen Alten Schmiede schließlich nicht mehr aus. 2017 zog der Betrieb von der Bahnhofsstraße in das Gewerbegebiet am heutigen Standort. Die Familie Horstmann blieb der Alten Schmiede dennoch verbunden und wohnt weiterhin am historischen Standort.
Tradition weiterdenken
Seit dem 1. Februar 2018 arbeitet auch Daniel Horstmann im Familienunternehmen. Zuvor absolvierte er seine Ausbildung zum Land- und Baumaschinenmechatroniker. Noch 2018 begann er seine Meisterweiterbildung, die er 2021 abschloss. Anschließend folgte die Weiterbildung zum Betriebswirt, die er im Mai 2024 erfolgreich beendete. Daniel war zunächst insbesondere in der Werkstatt und im Kleingerätebereich tätig. Seit Mitte 2024 übernimmt er verstärkt Aufgaben in Verkauf, Organisation und Verwaltung. Gleichzeitig überträgt Heinrich Hugo Horstmann ihm zunehmend Verantwortung und bereitet damit die nächste Generation auf die zukünftige Weiterführung des Familienunternehmens vor.
Heute breiter aufgestellt
als je zuvor
Horstmann steht heute längst nicht mehr ausschließlich für klassische Landtechnik. Neben Werkstatt, Reparatur und Verkauf von Landmaschinen gehören Gartentechnik und Kleingeräte, mobiler Service, Hof- und Radlader, Pferdestallsysteme sowie individueller Metallbau zum Leistungsspektrum. Seit Mitte 2024 ist Horstmann zudem Weidemann B-Händler für Hof- und Radlader. Auch im Gartentechnikbereich wird das Angebot mit Kress Mährobotern und EGO Power+ Akkutechnik gezielt weiterentwickelt.
Zum 1. Januar 2025 erfolgte ein weiterer wichtiger Schritt: Aus dem bisherigen Einzelunternehmen wurde die Horstmann Land- und Gartentechnik GmbH & Co. KG. Damit wurden auch unternehmerisch die Weichen für die weitere Entwicklung des Familienbetriebs gestellt.